Fonds im Stiftungskapital der Deutschen Stiftung Denkmalschutz

Eine besondere Möglichkeit der Zustiftung stellen der Namensfonds und der Gemeinschaftsfonds dar. Sie sind Teil des Kapitals der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Ihr Vermögen wird jedoch auf einem eigenen Fondskonto verwaltet.

Der Namensfonds trägt einen vom Stifter gewählten Namen. Zweck der Namensfonds ist die Förderung der satzungsgemäßen Leistungen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Als Fondsgeber setzen Sie damit ein persönliches Zeichen und bleiben durch eine Zuwendung an eine gemeinnützige Stiftung in Erinnerung.

Beim Gemeinschaftsfonds – an dem eine Gemeinschaft von Zustiftern beteiligt ist – weist der Name des Fonds stets auf das Förderthema hin. Hier steht die Idee des gemeinsamen Engagements für ein großes Ziel im Mittelpunkt.

Selbstverständlich weisen wir bei der Verausgabung der entsprechenden Kapitalerträge regelmäßig auf die Herkunft der Fördermittel hin. Im Rahmen der jährlichen Förderungsmaßnahmen wird so das Engagement der Stifter gewürdigt und bleibt dauerhaft in Erinnerung.

Beispiele

Der Dorfkirchenfonds unterstützt akut gefährdete Kirchen in den östlichen Bundesländern. Schon 1993 wurde der Stiftungsfonds Dorfkirchen errichtet, um den Verfall dieser wertvollen Denkmale zu verhindern. Seit seiner Gründung wurden über 3 Millionen Euro Kapital zusammengetragen. Hierbei haben sich mehr als 1.000 Förderer mit kleineren bis großen Beträgen engagiert. Aus den Jahreserträgen konnten seit der Errichtung fast 500.000 Euro für dringende Instandsetzungsmaßnahmen an bedrohten Dorfkirchen eingesetzt werden.

Der Jugendbauhütten-Fonds eröffnet jungen Menschen die Möglichkeit, ein praktisches Jahr in der Denkmalpflege zu absolvieren und ein Verantwortungsbewusstsein für unser bauliches Erbe zu entwickeln.

Ihre Ansprechpartnerin

Nadine Smukal

Nadine Smukal
Treuhänderische Stiftungen
Tel.: 0228 9091-203
smukal(at) denkmalschutz.de