Chronik der Deutschen Stiftung Denkmalschutz

Am 17.4.1985 wurde die Deutsche Stiftung Denkmalschutz gegründet - genau dreißig bewegte Jahre sind seitdem vergangen. Inzwischen ist die Stiftung zur größten privaten Inititative für den Denkmalschutz in Deutschland geworden und konnte bereits vielen tausend Denkmalen helfen.

Die wichtigsten Meilensteine auf unserem Weg von damals bis heute finden Sie hier:

1982

Zur Vorbereitung der Gründung lädt Dr. Hans Friderichs zu einem privaten Abendessen ein. Professor Dr. h. c. Dieter Stolte gehört auch zu den Gästen. Der ZDF-Intendant entschließt sich spontan, die Stiftung als Destinatär der Lotterie GlücksSpirale einzubringen, die bis heute eine wichtige Säule der Finanzierung der DSD ist. Außerdem kommen weitere Vertreter aus der deutschen Wirtschaft, unter anderem Erhard Bouillon, Vorstand der Höchst AG, der Vorstandsvorsitzende der Metallgesellschaft Karl Gustaf Ratjen und Dr. Wolfgang R. Habbel, Vorstandsvorsitzender von Audi. 

1984

Erhard Bouillon und Karl Gustaf Ratjen können bei einer Audienz Bundespräsident Richard von Weizsäcker davon überzeugen, die Schirmherrschaft zu übernehmen. „Jeder ist aufgerufen, sich unsere Denkmäler zu eigen zu machen, mitzuhelfen, damit das erhalten, bewahrt und belebt wird, was Generationen vor uns geschaffen haben, was als wichtiges gegenständliches Zeugnis unserer Geschichte als nationales Erbe auf uns gekommen ist.“ (Weizsäcker, 1985)

1985

Im April 1985 fand auf Schloss Gracht bei Köln die offizielle Gründung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz statt.© Fotoarchiv der Deutschen Stiftung Denkmalschutz

Gründung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz

Am 17. April 1985 wird die Deutsche Stiftung Denkmalschutz auf Schloss Gracht bei Köln durch Vertreter von 23 deutschen Firmen mit einem Stiftungskapital von nur 500.000 D-Mark gegründet. Der damalige Bundespräsident, Richard von Weizsäcker, übernimmt die Schirmherrschaft über die junge Stiftung. Professor Dr. Gottfried Kiesow, Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege in Hessen, war einer der Haupt-Ideengeber zu Stiftungsgründung und wurde Mitglied des ersten Vorstands.

„Jeder ist aufgerufen, sich unsere Denkmäler zu eigen zu machen, mitzuhelfen, damit das erhalten, bewahrt und belebt wird, was Generationen vor uns geschaffen haben, was als wichtiges gegenständliches Zeugnis unserer Geschichte als nationales Erbe auf uns gekommen ist.“ (R. v. Weizsäcker, 1985)

1986

Friedrich Ludwig Müller, ein Journalist mit umfangreichen Erfahrungen mit gemeinnützigen Organisationen, wird erster Geschäftsführer der Stiftung. Am 18.11.1986 tritt erstmals das vom Vorstand gewählte Kuratorium zusammen.

1987

© Roland Rossner - Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Das erste Förderprojekt der Stiftung: Ein maritimes Wahrzeichen

Der Leuchtturm Roter Sand ist das erste große Förderprojekt der DSD. Dieses beeindruckende maritime Denkmal, das 1884 errichtet wurde, steht in der Außenweser auf offener See.

Es ist 53 Meter hoch und wiegt 70 Tonnen. Der Turm war 79 Jahre lang der erste oder letzte Gruß für alle, die über die Nordsee nach Deutschland kamen oder Deutschland über das Meer verließen.

Nach seiner Ausmusterung sollte der Leuchtturm dem Meer überlassen werden und war akut vom Einsturz bedroht. Am 9. Oktober 1987 wird die DSD Besitzerin des Leuchtturms, errichtet unter ihrem Dach die treuhänderische „Stiftung Leuchtturm Roter Sand". In einer spektakulären Aktion kann schließlich der Turm wieder aufgerichtet und standfest gemacht werden. 

Bis heute sind über 220 treuhänderische Stiftungen unter dem Dach der Deutschen Stiftung Denkmalschutz errichtet worden.

1988

Umzug nach Bonn

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz zieht vom Gästehaus der Hoechst AG/Höchst nach Bonn um: Zunächst in das private Büro ihres Geschäftsführers, später in eine denkmalgeschützte Villa in der Dürenstraße.

1989

Der Mauerfall verändert die Aufgaben der Stiftung

Die Wende! Mit der Öffnung der Mauer am 9. November 1989 wird das Ende der DDR eingeläutet. Plötzlich gilt es, tausende von ostdeutschen Denkmalen, die sich in einem katastrophalen Zustand befinden, zu retten. Die Bilder ruinöser historischer Bauwerke brennen sich ins Verantwortungsbewusstsein aller ein. Eine Welle der Hilfsbereitschaft rollt an: immer mehr Menschen engagieren sich für die Rettung der Denkmale in den neuen Bundesländern.

1990

Die Stiftung rettet den Bagno-Konzertsaal

Die Stiftung rettet den Bagno-Konzertsaal

1990 startet ein weiteres wichtiges Förderprojekt: die Sanierung des ältesten Konzertsaals Deutschlands im Bagno-Park von Steinfurt (Westfalen). 1765 planmäßig als Gartenanlage der Sommerresidenz der Grafen von Bentheim-Steinfurt angelegt, entstand dort 1774 ein Saalbau als erster freistehender Konzertsaal in Europa. Der im äußeren Erscheinungsbild eher bescheiden wirkende eingeschossige Bau überrascht im Inneren mit prächtiger Stuckornamentik und wertvollen Spiegeln. Von den Kosten der sehr schwierigen Restaurierung übernimmt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz 90 %, etwa 4,9 Millionen D-Mark.


St. Georgen zu Wismar

Ein weiteres Hauptprojekt und das erste in den neuen Bundesländern ist St. Georgen zu Wismar, eine der bedeutendsten Kirchen der norddeutschen Backsteingotik. Im Wesentlichen zwischen 1400 und 1500 erbaut, kündet die mächtige Kirche vom Reichtum und Selbstbewusstsein der Hansestadt. Doch in den letzten Kriegstagen wurde das Sakraldenkmal sinnlos Opfer eines Luftangriffs, bestand fortan nur noch als Brandruine. Die Sakristei wurde 1961 sogar gesprengt. Von 1990 bis ins Jahr 2014 stellte die Stiftung kontinuierlich Mittel für die Gesamtsanierung des Kirchenbaus zur Verfügung -  insgesamt über 15 Millionen Euro.

1991

Görlitz - eine Denkmal-Stadt

Die Stadt Görlitz blieb im Zweiten Weltkrieg von Zerstörungen fast völlig verschont. Eine Besonderheit der Stadt ist, dass alle wesentlichen Phasen der mitteleuropäischen Siedlungsentwicklung ohne größere bauliche Veränderungen erhalten und ablesbar blieben. Mit über 4.000 zum großen Teil restaurierten Kultur- und Baudenkmalen wird Görlitz oft als das größte zusammenhängende deutsche Flächendenkmal bezeichnet, obwohl es sich nach Denkmalrecht um eine flächenhafte Verbreitung von Einzeldenkmalen handelt. Das innerstädtische Bild ist durch spätgotische Renaissance- und Barockbürgerhäuser in der Altstadt sowie ausgedehnte Gründerzeitviertel im Umkreis der Altstadt geprägt.

Der Denkmalreichtum von Görlitz schlägt sich auch im Engagement der Stiftung nieder: es ist die Stadt mit der größten Förderprojekt-Dichte überhaupt. Seit 1991 fördert die Stiftung kontinuierlich die Bewahrung der einmaligen Bausubstanz dieser sächsischen Stadt.  

Im gleichen Jahr beginnen auch die Planungen für ein "Fortbildungszentrum für Handwerk und Denkmalpflege" - eine Idee der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die im Folgejahr umgesetzt werden kann. 


Quedlinburg, UNESCO-Weltkulturerbe

Auch das UNESCO-Weltkulturerbe Quedlinburg, am Rand des Harzes, mit seinen Fachwerkhäusern bildet einen Förderschwerpunkt der Stiftung.

Quedlinburg war bis ins 17. Jahrhundert ein bedeutende Handelsstadt. Das lässt sich auch an vielen der insgesamt 2119 Fachwerkbauten ablesen, von denen einige bald 700 Jahre alt sind. Viele der Holz-Lehm-Bauten standen kurz vor dem Einsturz und sollten zu DDR-Zeiten abgerissen werden.

Bis heute konnten 650 Fachwerkhäuser in Quedlinburg wiederhergestellt werden, ein großer Teil mit Hilfe der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.


Geburtsstunde der Stiftungsausstellung "Seht, welch kostbares Erbe"

Sie zeigt, wie wichtig Baudenkmale für uns alle sind: 1991 wird erstmals die Ausstellung "Seht, welch´ kostbares Erbe! - Bedrohte Baudenkmäler in den neuen Bundesländern" gezeigt. Die Wanderausstellung, die vor allem Förderprojekte der Stiftung zeigt, findet erstmals in Köln statt. Ab 1995 tourt die Wanderausstellung durch ganz Deutschland - in aktualisierter Form bis heute.

1992

Der langjährige Bürgermeister von Lübeck, Dr. Robert Knüppel, wird am 01.04.1992 zweiter Geschäftsführer der DSD. Gleichzeitig übernimmt Friedrich Ludwig Müller die Geschäftsführung des stiftungseigenen Monumente-Verlags, dessen Chefredakteur und geistiger Vater er ist. Das Stiftungsmagazin "Monumente" erscheint sechsmal jährlich in einer Auflage von rund 180.000 Exemplaren.


Die Brandenburgische Schlösser-GmbH wird ins Leben gerufen

Die Stiftung gründet gemeinsam mit dem Land Brandenburg die Brandenburgische Schlösser GmbH. Die Aufgabe der Gesellschaft ist die denkmalgerechte Sanierung, Erhaltung und Pflege von Schlössern und Herrenhäusern im Land Brandenburg.

1993

Stiftung koordiniert erstmals den "Tag des offenen Denkmals"

Erstmals koordiniert die Stiftung im Auftrag der Kultusministerkonferenz bundesweit den "Tag des offenen Denkmals". Die Veranstaltung ist zunächst ein Versuch - mit deren überwältigendem Erfolg anfänglich niemand rechnete. Schon am ersten bundesweiten Tag des offenen Denkmals kommen zwei Millionen Besucher!

Seitdem öffnen jährlich am zweiten Sonntag im September historische Bauten und Stätten, die sonst meist nicht zugänglich sind, ihre Pforten. 

Heute ist der Tag des offenen Denkmals die größte und bekannteste Denkmalschutz-Veranstaltung Deutschlands. 2014 haben rund 4 Millionen Interessierte über 7.500 Denkmale besichtigt. Seit über 20 Jahren trägt die Stiftung die Verantwortung für dieses Großereignis, das jedes Jahr unter einem anderen Motto steht. 

1994

Der neue Bundespräsident Roman Herzog übernimmt die Schirmherrschaft der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.


Die erste Monumente-Reise 

Erstmalig bietet die Stiftung Denkmal-Reisen an. Förderer und Interessierte konnten sich von Vorstand Gottfried Kiesow persönlich die Zeugnisse norddeutscher Backsteingotik nahe bringen lassen - und von der Arbeit der Stiftung vor Ort überzeugen. 

Seitdem bietet die Stiftung mit den "Monumente-Reisen" jedes Jahr ein umfangreiches Reiseprogramm zu ausgewählten Themen an.

1995

1995 erschien das erste Buch im Monumente-Verlag: „Mathilde, das Haus das weglief", ein Kinderbuch-Denkmal-Klassiker. Der Verlag der Deutschen Stiftung Denkmalschutz bietet Produkte wie Bücher, Karten, Kalender, Spiele und Accessoires - alle rund um die Themen Kunst und Kultur, Architektur und Geschichte. 

Inspiration der Entwicklung der Produkte sind vor allem viele Denkmale, die in der Vergangenheit von der Stiftung unterstützt wurden.

1999

Johannes Rau wird als neuer Bundespräsident auch neuer Schirmherr der DSD

"Wir leben in Zeiten, in denen einem vor lauter Wandel fast Sehen und Hören vergehen kann. Umso wichtiger ist es, dass wir unser geschichtliches Erbe und die Wohnlichkeit unserer Dörfer und Städte bewahren, gute Traditionen gegenwärtig halten und dadurch ein Stück Identität stiften. Die Pflege unserer Denkmale und das lebendige Interesse an ihnen leisten dafür einen unersetzlichen Beitrag." (Johannes Rau)


Teilnehmer der JBH auf einem selbstgezimmerten Sägebock

Stiftung gründet die erste Jugendbauhütte

Auch Jugendliche an die Bedeutung des Denkmalschutzes heranzuführen und sie nach dem Vorbild mittelalterlicher Bauhütten direkt am Denkmal Handwerkliches und Historisches lernen zu lassen - das ist die Idee, die hinter den "Jugendbauhütten" steht.

Die erste von heute 13 Jugendbauhütten wird 1999 in Quedlinburg gegründet. Zusammen mit den Internationalen Jugendgemeinschaftsdiensten e.V. (ijgd) bietet die Stiftung hier jungen Menschen die Möglichkeit, ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Denkmalpflege zu absolvieren und sich beruflich zu orientieren. 

2001

Gründung der "DenkmalAkademie"

Gründung der "DenkmalAkademie"

Um ihr Wissen in Denkmaltheorie und -praxis aktiv weiterzugeben, initiiert die Stiftung die "DenkmalAkademie". Zunächst als Verein organisiert, später komplett durch die Stiftung getragen, gibt die Stiftung hier ihr Fachwissen und ihre Erfahrungswerte in der Baudenkmalpflege mit zahlreichen Veranstaltungen und berufsbegleitenden Qualifizierungsangeboten an Fachleute, Denkmaleigentümer und Interessierte weiter.

Die ersten Fortbildungskurse 2001 zu speziellen Techniken der Denkmalpflege fanden auf Schloss Romrod (Hessen) und in Görlitz (Sachsen) statt.

2002

Startschuss für "denkmal aktiv" - das Schulprogramm der Stiftung

Bereits Schüler und Jugendliche für Kulturerbe und Denkmalschutz zu begeistern, dafür steht das Schulprojekt "denkmal aktiv" unter Schirmherrschaft der deutschen UNESCO-Kommission, das die Stiftung 2002 ins Leben gerufen hat.

Die Stiftung fördert mit diesem Programm Projekte, die sich über ein ganzes Schuljahr hinweg möglichst fächerübergreifend mit denkmalpflegerischen Themen beschäftigen. In Exkursionen erkunden Schüler Kulturdenkmale ihrer Umgebung, die Praxis steht dabei immer im Vordergrund. Das Ergebnis von denkmal aktiv sind inzwischen hunderte junger Ideen: vom Multimediaguide bis hin zum Museumskoffer.

2003

Das 50. Ortskuratorium wird gegründet

In den Ortskuratorien der Deutschen Stiftung Denkmalschutz engagieren sich bundesweit viele hundert Menschen ehrenamtlich für den Denkmalschutz. Die Ortskuratorien informieren vor Ort über die Arbeit der Stiftung, organisieren Ausstellungen, Vorträge und Führungen und unterstützen aktiv den Erhalt von Denkmalen in der Region. Sie leisten so einen bedeutenden Beitrag zur bundesweiten Stiftungstätigkeit. 

2004

© Gebhardt

Horst Köhler wird Bundespräsident und neuer Schirmherr der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

2008

Dr. Wolfgang Illert wird Geschäftsführer der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

2009

Neue Aufgaben - 20 Jahre nach der Wende

Nach der Wende lag zunächst ein Hauptaugenmerk der Stiftung auf der Rettung der stark bedrohten Denkmale des Ostens. Doch mehr und mehr wird deutlich, dass auch zahlreiche Denkmale im Westen Hilfe benötigen. 

Beispielsweise die West-Berliner Gedächtniskirche: Faustgroße Steinbrocken drohten sich aus dem Ruinenturm der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche direkt am Kurfürstendamm zu lösen. Sämtliche Fugen des Mahnmals gegen den Krieg mussten dringend erneuert werden. Unverzüglich sagte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz Hilfe zu und rief eine bundesweite Spendenaktion ins Leben – mit überwältigender Resonanz.

2010

Christian Wulff wird neuer Bundespräsident und neuer Schirmherr der DSD.


25 Jahr-Jubiläum

Das 25jährige Bestehen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz zieht weite Kreise: Medien berichten intensiv über die Arbeit der Stiftung in den letzten 25 Jahren, zahlreiche Prominente wie Günther Jauch, Anne-Sophie Mutter und Loriot unterstützen die DSD aktiv in einer Anzeigenkampagne. Das Stiftungskapital kann deutlich aufgestockt werden.

2011

20 Jahre Monumente

Im Dezember 1991 erschien die erste Ausgabe der "Monumente" - im Dezember 2011 feierte das beliebte Stiftungsmagazin seinen 20-jährigen Geburtstag. 


Umzug in Bonn

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz verlegt ihren Hauptsitz in einen denkmalgeschützten Bau des Architekten Sep Ruf - dem ehemaligen Sitz der Bayerischen Landesvertretung in Bonn. 

2012

Joachim Gauck wird neuer Bundespräsident und neuer Schirmherr der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. 


Die 15-millionste Monumente läuft vom Band

Mit der Ausgabe 1/2012 erscheint das 15-millionste Exemplar des Stiftungsmagazins "Monumente". Seit 1991 informiert die Stiftung mit dieser beliebten Zeitschrift über ihre Arbeit und aktuelle Themen aus der deutschen Denkmallandschaft.


Einweihung des Schlosses Altdöbern

Jahrzehntelang hat die Stiftung Schloss Altdöbern in Brandenburg instand gesetzt. Die barocke Gestaltung, vor allem des historischen Gewächshauses und der Gärten, wurde ebenso wie die Raum- und Gebäudebeziehungen wieder hergestellt. Im Juli 2012 wurden die Anlagen der Öffentlichkeit übergeben.

Das Schloss Altdöbern ist eines von insgesamt 35 Denkmalen und Denkmalensembles, welche die Stiftung in ihr Eigentum übernommen hat. Sämtliche Übernahmen erfolgten in der Regel in akuten Notsituationen, um die jeweiligen Denkmale vor dem Verfall zu retten. 

2013

Stephan Hansen wird gemeinsam mit Dr. Wolfgang Illert Geschäftsführer der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.


Die 9.000ste Fördermaßnahme wird realisiert!

Die 9.000ste Sanierungsmaßnahme an einem von insgesamt rund 4500 geförderten Denkmalen kann zugesagt werden. 

2014

Neuausrichtung der Stiftung für die Zukunft

Die Stiftung stellt sich den Herausforderungen der Zeit und schafft die Grundlage für ein modernes Stiftungsmanagement. Mit der Neufassung ihrer Satzung im September 2014 stellt die Stiftung ihre Leitung breiter auf: Dr. Wolfgang Illert, Stephan Hansen und Dr. Felix Breidenstein werden geschäftsführende Vorstände. Mit dem Stiftungsrat erhält die Stiftung ein neues Aufsichtsgremium.

Ihrer wichtigen Aufgabe, das baukulturelle Erbe Deutschlands zu erhalten, wird sich die Deutsche Stiftung Denkmalschutz auch zukünftig als größte bundesweit aktive Denkmalstiftung mit hohen Ansprüchen an sich selbst stellen.

Dabei ist sie auf die Unterstützung ihrer Freunde und Förderer angewiesen - denn sie finanziert ihre Arbeit vor allem aus Spenden.

2015

Jubiläum der Stiftung

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz feiert am 17.04.2015 ihren 30. Geburtstag.

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